Gastblog: Mädchen machen’s auch

freeswimming

Ich freue mich, hier den ersten Gastblog von Sonja Birgmann auf Culturegeek vorstellen zu können:

Svens Blogeintrag zum Spiel „Senran Kagura“ hat mich zu einem Gastblog inspiriert, von dem ich hoffe, dass er euch gefällt!

Als ich noch ein junges und unschuldiges Ding war, wäre mir nie im Traum eingefallen, dass Menschen sich wegen baumelnden Brüsten und freizügigen Kostümen Computerspiele besorgen. Ich spielte damals Spiele wie Dead Or Alive, weil ich die Sprache witzig fand (die ich heute lerne) und weil ich Leute mit coolen Moves verkloppen konnte.

Erst später verstand ich den Fanservice und die Absichten der Spieleentwickler und Comickünstler, die sich damit Leser angelten.

Doch man darf nicht annehmen, dass es solche Fanservice Spiele und Serien nur für Jungs gibt. Natürlich ist der Markt mit Spielen und Serien für Männer übersäht (ein Beispiel, die Serie Cosprayers), doch auch für die weiblichen Fans wird stetig nachgeholt.

Im Titel habe ich es schon erwähnt. MÄDELS MACHENS AUCH! Auch wir haben Muskeln zum schwärmen. Das aktuellste Beispiel ist der Anime ¨Free! Iwatobi Swim Club¨ bzw. ¨Free! Eternal Summer (Staffel 2) von Kyoto Animation.

Dieser Anime wurde auf Basis eines Light Novels (¨High Speed¨) von Kōji Ōji erschaffen. Es geht um eine Gruppe junger Schüler, die den Swim Club ihrer Schule wieder zum Leben erwecken wollen, eine Rivalität zwischen früheren Freunden und in weiterfolgenden Episoden über das Erwachsenwerden, Zukunftsentscheidungen usw.

Doch für viele (nicht alle) Fangirls zählt nur eines: Muskeln, Muskeln und nochmal Muskeln.

Man sieht die Jungs ständig in ihren Badehosen, die Szenen in den Pools sind sehr auf die Körper spezifiziert und teilweise wird die körperliche Fitness auch thematisiert. Außerdem werden für Fans des Genres genügend Szenen geboten um sich romantischem Yaoi Shipping jeder Art hinzugeben (obwohl es nie zu expliziten Handlungen dieser Art kommt).

Wer jetzt denkt, dass es sich bei Free! um einen reinen Fanservice Manga für Mädels handelt, irrt sich jedoch. Ich selbst sehe mir Free! Iwatobi Swim Club aus ganz anderen Gründen an. Zum einen bin ich großer Fan der Kyoto Animation Studios, die hohe Qualität an Animation bieten. (Ein Beispiel wäre auch „Hyouka“ aus dem Jahr 2012).

Aber Free! bietet mehr. Der Anime übertrifft sich fast mit jeder Episode an Witz, die Synchronsprecher sind perfekt gewählt, der Soundtrack ist genial und auch wenn die Story nicht jedermanns Sache ist, geht es doch vorrangig um Freundschaft und den Schwimmsport. Die Charaktere sind alle grundverschieden, äußerst liebenswert und interessant. Was ich noch besonders hervorheben möchte, ist die Selbstironie.

Denn das Fangirling über Muskeln wird auch im Anime selbst verkörpert. Gou Matsuoka, die Managerin des Clubs, ist selbst ein Fangirl der ersten Stunde und interessiert sich weniger für das Schwimmen als für die Muskeln, die man durch diesen Sport sehen kann. Ihr Bruder möchte allerdings ein professioneller Schwimmer für das olympische Team werden, was dem ¨fangirling¨ einen gewissen Ernst zurückgibt.

Aber zurück zum Thema. Auch wir Mädels schauen nicht immer hinter die Story eines Anime/Manga oder Computerspiels, sondern auch die ¨Grafik¨ um es so zu nennen, ist uns wichtig. Und wenn diese Muskel Grafik so toll verpackt ist, mit viel Witz, einer guten Geschichte und Liebenswerten Charakteren, dann ist es umso besser.

Ich kann euch ¨Free! Iwatobi Swim Club¨ nur empfehlen, ich bin großer Fan und gebe zu: Die Muskeln sind schon schön anzusehen 😉

Wer mehr erfahren will, darf sich gerne die offizielle Iwatobi SC Website ansehen: www.iwatobi-sc.com

Und wer sich einen Eindruck von den Kyoto Animation Studios und der Serie machen will, dem sei dieses Promo-Video ans Herz gelegt: http://www.youtube.com/watch?v=3aT_I8-E_Bo

Ihr fragt, wer ist die Gastbloggerin?

Besucht folgende Links um mehr zu erfahren

www.sonjabschreibt.wordpress.com

https://www.facebook.com/sonjabliteratur?ref=hl

https://100fans.de/projects/132

http://www.startnext.at/diekreativkammer

2 thoughts on “Gastblog: Mädchen machen’s auch

  1. Das hat mir großen Spaß gemacht 🙂 Danke fürs Veröffentlichen! Immer gerne wieder.

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  2. Pingback: Two, To One, Be und Gastblogging | Sonja B. Schreibt

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