Auf die Schnelle: Rayman Legends

Sämtliche Bilderrechte liegen bei Ubisoft

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Eine Überraschung für diese Konsolen-Generation war die Wiederauferstehung des Jump and Runs. Klar, das Genre ist nie ganz verschwunden, doch es war merkbar, dass immer mehr Spiele eher auf die Action-Adventure-Schiene setzten. Doch mit dem ewig aktuellem Mario und dem wieder erstarkenden Sonic meldete sich auch Rayman mit Rayman Origins fulminant zurück. Mit Recht waren die Erwartungen, was Rayman Legends angeht, hoch.

Und sie wurden mehr als nur erfüllt, denn in meinen Augen ist Rayman Legends der Jump and Run-Hit des Jahres (zumindest bisher) und schlägt Nintendos Konkurrenz um Breiten. Schnelles, flüssiges Gameplay wird hier mit ausgeklügelten, aber fairen, Leveldesign kombiniert um ein geradezu süchtigmachendes Spiel zu schaffen. Grund sind die in jedem Level versteckten Geheimnisse. So gilt es überall sogenannte Teensies zu befreien und die Suche nach diesen ist mitunter so unterhaltsam, dass man kein Problem damit hat, Levels auch ein zweites oder drittes Mal durchzustöbern.

Rayman Legends 2

Zwar gibt es in Rayman Legends keine nennenswerte Geschichte, doch die wird auch nicht weiter vermisst. Dass Teensies entführt und eingesperrt werden, ist für Rayman, was das Kidnapping der Prinzessin für Super Mario darstellt. Das Spiel braucht einfach keine Geschichte, um seine Level an den Mann zu bringen, ergo versucht man es nicht einmal. Daran kann man sich stören, sicher, aber da die Storys oft genug eher dünn sind, wenn es um Jump and Runs geht, ist das akzeptabel.

Über die Grafik brauche ich eigentlich kein Wort zu verlieren. Wie man sieht ist hier alles brillant! Auch die Musik strotzt nur so vor Abwechslung und Charme. Vor allem die Guitar Hero-artigen Level, in dem die Aktionen auf die Musik angepasst werden, sind eine tolle Ergänzung und lockern den Aufbau des Spieles noch einmal zusätzlich auf.

RaymanLegends 3

Was den Umfang angeht, überzeugt Rayman Legends ebenfalls. Zwar hat man die Standard-Level innerhalb von acht Stunden durch, doch dann gibt es noch zahlreiche Level aus Rayman Origins zu erspielen sowie Daily und Weekly Challenges. Erfreulich ist, dass man neue Charaktere freispielen kann und sie nicht als DLC käuflich sind. Einige Bonuslevel lassen sich erst ab einer gewissen Anzahl Teensies freischalten und zwei Charaktere sind nur dann freispielbar, wenn man wirklich alles gesammelt hat.

Eine zusätzliche Notiz zur Wii U-Version: In meinen Augen handelt es sich hierbei um die bessere, da einige Levels einen sehr interessanten Einsatz des Gamepads verlangen, der sich nicht einfach so auf den anderen Plattformen nachbilden lässt. Dabei werden Level so manipuliert, dass eine automatisch laufende Spielfigur es auch durch schafft. Das bringt zusätzliche Abwechslung und zeigt auch, wie sich das Gamepad interessant einbinden lässt.

Aber egal für welche Plattform man sich entscheidet, Rayman Legends macht enorm viel Spaß und bietet viel Inhalt fürs Geld!

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