Ein gelungener Medienwechsel

Copyright: Dark Horse Books

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Für all die, die mich noch nicht so gut kennen: Ich bin ein riesiger „Buffy: The vampire Slayer“-Fan. Das war ich bereits in meiner Jugend und es hat sich nur intensiviert, seit ich im Laufe des vergangenen Jahres alle sieben staffeln geschaut habe. Doch halt! Sieben Staffeln? Was wäre wenn es da noch eine achte und neunte Staffel gäbe? Und siehe da, die Serie lebt weiter, in Comicform!

 

Wer Buffy noch nicht gesehen hat, sollte nicht weiterlesen, da wir hier eindeutig in Spoiler-Territoire rein geraten.

Die achte Staffel von Buffy macht dort weiter, wo die Fernsehserie aufgehört hat. Sunnydale ist nicht mehr, Xander hat nur ein Auge etc. Mittlerweile hat die alte Gang Scharen von Slayer um sich versammelt und jagt Monster auf der ganzen Welt. Eine tolle Startposition für die achte Staffel also. Ich will nicht zu sehr in den Plot der einzelnen Geschichten eingehen, aber zwei Dinge sind schon einmal klar positiv anzumerken: Ersten, werden meisten Mini-Handlungsbögen aufgeschlagen, die immer gut drei Hefte umspannen. Damit wird die Handlungskomplexität der Originalserie getroffen. Zweitens: Die Figuren fühlen sich im Comic so an, wie in der Fernsehserie.

Das ist allerdings nicht nur Lob für die eigentliche Handlung, sondern auch ein Lob für die Dialoge, die in der typisch knackig witzigen Art und Weise geschrieben ist, wie man das bereits aus der Fernsehserie kennt. Nicht alles davon ist erstklassiges Material, aber das meiste davon trifft die richtigen Noten.

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Aber ein Comic besteht nicht nur aus einer Geschichte und Dialog, sondern auch aus Zeichnung (duh!). Eines vorweg: Die Cover sind brillant! Eher aus Zufall hatte ich die Library Edition bestellt, was eine hübsch große Hardcover-Variante ist, die zehn Hefte sammelt. Nicht nur das, es gibt zahllose Extra-Cover im Buch, die vom Format eindeutig profitieren. Leider sind die Zeichnungen der Serie nur Mittelmaß bis gehobenes Mittelmaß. Nichts davon ist wirklich schlecht, aber Gesichter können teils etwas entstellt wirken und gelegentlich wird es schwierig, einzelne Figuren voneinander zu unterscheiden.

Für Fans ist die Serie natürlich ein absolutes Muss, wer aber sehr hübsche Sammelausgaben von ordentlichen Comicserien mag, der sollte auch hier einen Blick riskieren.

 

 

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